Alpenländische
2024
Generalsanierung
11 Monate
1943-1962
Generalsanierung Wohnanlage Südtiroler Siedlung
Bludenz
Im Rahmen dieser innovativen Sanierungsmaßnahmen, die im Zuge eines Forschungsprojekts für die Alpenländische in Zusammenarbeit mit dem Energieinstitut Vorarlberg, der Uni Innsbruck, der AEE und JK&P sowie weiteren Partnern durchgeführt wurden, wurde im Haus 19 das Dachgeschoss in moderner Holzbauweise nachverdichtet. Zudem wurde eine hocheffiziente Erdsonde mit Heizkörpern installiert und ein komfortabler barrierefreier Zugang geschaffen. Auch im Haus 12a wurden bedeutende Fortschritte erzielt: Nachverdichtungen im Dachgeschoss in Holzbauweise, eine umweltfreundliche Luftwärmepumpe mit einer einzigartigen Außenwandheizung und eine stilvolle, vorgefertigte Fassade mit verputzter Holzunterkonstruktion wurden umgesetzt.
Die Sanierung stellte besondere Herausforderungen dar, da die Arbeiten im bewohnten Zustand durchgeführt wurden und beide Häuser vor Beginn der Maßnahmen weder über eine Zentralheizung noch eine zentrale Warmwasseraufbereitung verfügten. Im Gegenteil, die Wohnanlagen wurden vor der Sanierung mit Einzelöfen beheizt. Ein Highlight des Projekts war die Installation einer innovativen Außenwandheizung. Diese neuartige Technologie, die erstmals als alleiniges Wärmeabgabesystem im Wohnbau eingesetzt wird, ermöglicht eine störungsarme Nachrüstung ohne bauliche Maßnahmen oder Platzbedarf im Innenraum. Damit bietet sie eine ideale Lösung für die Sanierung von Gebäuden ohne bestehende wassergeführte Wärmeabgabesysteme und setzt neue Maßstäbe in der modernen Gebäudetechnik.